Banana Bread


Ich hab's wiedermal getan. Veganes Bananenbrot. Wobei das eigentlich einfach Brot heisst, mit Brot hat das ganze meiner Meinung nach wenig zu tun.

Der Anlass diesmal war, dass ich mir überlegt habe, was ich für den Dreikönigs-Potluck der Veganen Gesellschaft Schweiz und Sentience Politics mitbringen könnte. Da ich von der Restessbar Olten gerade noch einige braune Bananen hatte, wollte ich die verwerten, und was lag näher, als ein Banana bread zu machen. Ich war wohl nicht die einzige mit diesem Gedanken, denn es hatte sage und schreibe fünf weitere. :) So konnten wir eine regelrechte Bananenbrot-Degustation machen.

Ich hab für mein Rezept etwas im Internet recherchiert und schliesslich wurde es eine Mischung aus zwei Rezepten. Für mich gehören in ein Bananenbrot nur folgende Zutaten: Mehl, Zucker, Backpulver, Öl, Zimt, Nüsse und natürlich Bananen. Bei meiner Recherche hab ich zig Rezepte gefunden, mit Leinsamen, Chia-Samen, Kokosmilch, Kokosöl und was weiss ich. Ich suchte aber ein Rezept, welches unkompliziert ist und mit Zutaten, die ich immer zuhause habe.

 

Ich fand dieses Rezept hier von cakeinvasion,das klang doch mal vielversprechend, aber irgendwie hatte es mir zuviel Öl drin. Aber dieser Erdnussbutter-Zuckerguss klang sehr verlockend und wurde auch entsprechend angepriesen. Der musste ausprobiert werden. Und es hat sich gelohnt.

 

Für den Kuchen selber fand ich ein tolles Rezept unter „ab-jetzt-vegan.de“, hier der Link. Übrigens ein toller Blog. Dieses Rezept enthält noch Haferflocken, und da Banana Bread in den USA zum Frühstück genossen wird, finde ich, passen die recht gut. Und die hab ich auch immer zuhause :).

Ich hab es etwas adaptiert, hab die Bananen zerdrückt statt geschnitten, und noch Zimt und Nüsse reingetan.

Beim Schreiben dieses Blogposts bekam ich wieder so unbändige Lust auf Banana Bread. Und da bei meinem Freund noch zwei traurige Bananen rumlungerten, und ich eh noch bessere Fotos wollte (ja damit sind die hier gemeint ;)), gabs kein Halten mehr. Der Mitbewohner meines Freundes war auch so nett, mir noch die Baumnüsse/Walnüsse ohne Nussknacker zu knacken, danke Luc.

 

Zutaten für eine Kastenform:

200g Mehl

80g Rohrohrzucker (je nach Süsse der Bananen auch weniger)

100g Haferflocken

2 TL Weinsteinbackpulver/Backpulver

1 TL Natron

1 Prise Salz

3 EL neutrales Öl

1/2 Tasse Pflanzenmilch

3-4 reife Bananen

ca. 1TL Zimt

gehackte Nüsse, am besten Walnüsse/Baumnüsse, aber auch Mandeln, Paranüsse, Haselnüsse, Pecannüsse machen sich gut

 

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten ausser Haferflocken miteinander vermischen.

  2. Öl und Pflanzenmilch mischen, Haferflocken in die Tasse geben.

  1. während nun die Haferflocken etwas eingeweicht werden, bereiten wir die Bananen vor: Bananen schälen, mit einer Gabel zerdrücken.

  2. Nun könnt ihr noch die Nüsse hacken. Dann gebt ihr die flüssigen Zutaten inkl. Den Banenen zum Teig.

  3. Mit dem Schwingbesen solange rühren bis eine homogene Masse entsteht. Dann die Nüsse unterheben.

  4. Kastenform einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen.

  5. Bei ca. 180°C für 40min. backen.

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, könnt ihr den Zuckerguss darübergeben:

 

Erdnussbutter-Zuckerguss:

80 g Puderzucker

1½ EL Erdnussbutter

2 - 3 EL Wasser

Etwas gehobelte Mandeln oder gehackte Haselnüsse zum drüber Streuen

 

Ich hab Erdnussmus genommen, da dies kein Palmöl enthält. Als Tipp: Vermischt zuerst nur das Erdnussmus mit dem Wasser, bis es schön aufgelöst ist, dann erst den Puderzucker beifügen. Das könnt ihr gut schon vorher vorbereiten, wenn der Kuchen noch im Ofen ist.

 

Guten Appetit

 

Anmerkungen:

-Ich schalte den Ofen immer so etwa 10-15 min vor Ende der Backzeit aus, um Energie zu sparen, denn die Restwärme reicht völlig aus, der Ofen kühlt nicht so schnell ab, vorausgesetzt ihr öffnet nicht ständig die Ofentüre.

-Je nach Süsse und Menge der Bananen könnt ihr den Zucker weiter reduzieren.

-Das nächste Mal möchte ich es mal noch mit Melasse ausprobieren und damit einen Teil des Zuckers ersetzen.

-Für ein zuckerfreies Banana Bread, schaut mal hier, übrigens auch ein sehr toller Blog mit leckeren (nicht nur) schokoladigen Rezepten:http://chocolatecoveredkatie.com/baby-making/online-blog-bake-sale-rules/chocolate-chip-cookie-pie/sugar-free-banana-bread/

 

Und wie ich immer so Glück habe, wurde ich auch noch interviewt für den Podcast der Veganen Gesellschaft Schweiz, hier das Filmchen:

https://www.facebook.com/Vegane.Gesellschaft.Schweiz/videos/1058194107555378/

 

 

 

 

Und wer sich sonst noch für Bananen und deren Anbau interessiert, hab ich hier eine Doku gefunden:

Der Preis der Bananen – youtube – 45 min

https://www.youtube.com/watch?v=a68g4ZPPrXs

Wie macht ihr euer Bananenbrot?

 

 

Hier das Banana Bread ohne den Guss, die gesündere Variante :).

hinten rechts seht ihr mein Banana Bread, davor noch ein anderes :)
Foto: vegane Gesellschaft Schweiz

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